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PÄDAGOGISCHE ARBEIT

Eine erfolgreiche Arbeit im Team erfordert respektvollen Umgang mit den KollegInnen, Eltern und Schülern sowie das Annehmen von Erfahrungswerten, Wünschen und  Anregungen.

Wesentliche Bestandteile gelungener Nachmittagsmodelle sind Kommunikationsbereitschaft und ein regelmäßiger Informationsaustausch auf allen Ebenen – zwischen den Kolleginnen und Kollegen der Tagesbetreuung, Vormittags- und Nachmittagslehrkräften, Eltern und Betreuungspersonen.

Innerhalb der Schule wird dies durch Konferenzen oder Tagesbetreuungsbesprechungen gefördert werden, für Eltern ließen sich zusätzlich zu den Sprechstunden Elternabende anbieten. Somit bestehen verbesserte Chancen, Lernschwächen, soziale Schwierigkeiten und entwicklungsbedingte Krisen bei Schülerinnen und Schülern rechtzeitig zu erkennen, gemeinsam zu besprechen und zu bearbeiten.
 

WIR BEMÜHEN UNS BESONDERS UM

· Gruppenbildende pädagogische Übungen und Spiele

· Gezieltes Stärken der sozialen Kompetenzen

· Unterstützung der SchülerInnen durch die individuellen Fähigkeiten der einzelnen ErzieherInnen

· Konfiktmanagement

· spielerische Konzentrations- und Meditationsübungen

· umfang- und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung (In- und Outdoor)

· Gestaltung einer Halbinternatszeitung

· Bastelarbeiten im kirchlichen Jahreskreis (Advent, Ostern)

GRUPPEN

Das Halbinternat umfasst derzeit 4 Gruppen mit jeweils ca. 25 Vollhalbinternen (5 Tage pro Woche anwesend). Hinzu kommen jedoch pro Gruppe im Durchschnitt 20 Kinder, die nur an einzelnen Tagen anwesend sind, oder aber nur am Mittagstisch teilnehmen.

Seit dem Schuljahr 2011/12 werden alle 4 Gruppen schulstufenübergreifend geführt, das bedeutet, dass vier Jahrgänge eines Zuges (A, B, C, E) zusammen die Zeit in der Gruppe verbringen um sich besser kennen zu lernen und einander zu unterstützen.

TAGESABLAUF

Nach dem Unterrichtsende (ab 11.45 Uhr) sammeln sich die Kinder in den Halbinternatsräumen. Gleich zu Beginn wird die Anwesenheit der Kinder kontrolliert. Um 13.00 Uhr werden jene Kinder, die um 13.45 Uhr einen Nachmittagsunterricht haben, zum (ersten) Mittagessen gebracht. Danach werden diese Kinder zum Nachmittagsunterricht entlassen, bzw. zum Schwimmunterricht begleitet. Bis 14 Uhr treffen die Kinder, die 6. Stunden Unterricht hatten, bei uns ein. Anschließend gehen wir gemeinsam zu unserem (zweiten) Mittagstisch. Nach dessen Beendigung finden sich die Kinder in ihren Gruppenräumen ein um die Hausübungen zu erledigen. Selbstverständlich leisten die ErzieherInnen bei Bedarf Hilfestellung.

Drei Mal pro Woche findet für lernschwache Kinder, nach Nominierung durch die jeweiligen Klassenlehrer, in den Hauptgegenständen eine einstündige nochmalige Aufarbeitung des vormittäglichen Lernstoffes statt.

Die ErzieherInnen sind jederzeit darauf bedacht, die Kinder pünktlich zu ihren Unverbindlichen Übungen, Freigegenständen und zum Nachmittagsunterricht zu entlassen.

Jenen Kindern, die ihre Aufgaben erledigt haben, stehen unsere Freizeiteinrichtungen zur Verfügung.

GEGENSTANDSBEZOGENE LERNZEIT (BGL)

Die gegenstandsbezogene Lernzeit dient der Festigung und Förderung des in den einzelnen Pflichtgegenständen vermittelten Lehrstoffs und umfasst auch schriftliche Arbeiten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Aufgaben möglichst richtig, vollständig und eigenständig erledigt werden. Neue Lehrstoffe werden nicht erarbeitet.

Zu Schulbeginn besuchen alle SchülerInnen die BGL. Ab Oktober - wenn von den Lehrern abgeschätzt werden kann, wer die BGL wirklich braucht - steigen wir auf ein so genanntes Tutorensystem um, d.h. der Vormittags-lehrer gibt an, wer die BGL besuchen soll. Natürlich können auch die Eltern mitentscheiden; sie teilen uns einfach schriftlich mit, wenn sie den ständigen/ temporären Besuch Ihres Kindes in der BGL wünschen (oder aber erlauben, dass ihr Kind der BGL – entgegen dem Wunsch des Lehrpersonals – der Lernbetreuung fernbleibt.) Grundsätzlich bespricht der betreffende Lehrer mit den SchülerInnen, welche Kinder teilnehmen müssen/sollen, nicht der/die ErzieherIn.

Wir achten jedoch darauf, dass die Kinder die notwendigen Unterrichtsmaterialien (Bücher und Hefte) parat haben. Vorhandene BGL Mappen werden am Besten in der Klasse aufgehoben, damit sind sie immer zur Hand!