Darstellendes Spiel (DSp)

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"Das Allermeiste, das ich für meinen Beruf benötige, habe ich durchs Theaterspielen in meiner Schulzeit gelernt: Die Selbstverständlichkeit, vor wildfremden Leuten zu sprechen. Die Selbstsicherheit, die im Scheinwerferlicht wachsen kann. Und dass man auf der Bühne für vieles belohnt wird, wofür man im richtigen Leben bestraft werden würde. Aber Schultheater hilft nicht nur denen, die später einen künstlerischen Beruf ergreifen. Es hilft allen, die später eine Rede halten sollen. Die andere von etwas überzeugen möchten. Die davon profitieren, sich ausdrücken zu können. Also allen. Ohne Ausnahme."  Josef Hader

Zweckfreies Spielen
Die Bühne ist ein geschützter Raum. Die SchülerInnen dürfen in DSp vieles ausprobieren, was im Alltag kaum Platz hat. Sie schreien, toben und lachen ungehemmt. DSp begreifen wir als Form, die es den SchülerInnen ermöglicht, zivilisiert unzivilisiert zu sein, scheinbar unnütze und zwecklose Dinge zu tun.

Gemeinschaftssinn
Theater kann nur gelingen, wenn sich unterschiedliche Persönlichkeiten auf ein Miteinander einlassen. Sensibilität füreinander, Achtsamkeit und Respekt sind entscheidende Parameter für die Bühne - und das Leben. Jeder einzelne Charakter ist für das Gelingen des Ganzen wichtig, (scheinbare) Hauptrollen genauso wie (scheinbare) Nebenrollen. Vor allem beim Erarbeiten eines großen Abschlussprojekts müssen wir uns aufeinander verlassen können. Das Entwickeln von Teamfähigkeit genießt daher im Fach DSp oberste Priorität.

Selbstbewusstsein
Es kostet Überwindung im Rampenlicht zu stehen. Sich vor anderen zu präsentieren, den Blicken des Publikums ausgesetzt zu sein, ist keine einfache Sache. In DSp lernen die SchülerInnen ihre Wirkung auf andere wahrzunehmen und einzuschätzen. Wir trainieren mono- und dialogisch, mit und ohne Mikrophon, mit vorgegebenen Texten/Rollen und improvisierend. Die SchülerInnen zu ermutigen, sich zu präsentieren, angstfrei vor anderen zu reden, ist eines unser Ziele.

Kreativität und Persönlichkeit
Theater lebt vom kreativen Spiel mit Körper und Stimme, Requisite und Kostüm, Raum und Licht. Im Reich der Phantasie ist alles möglich, alles erlaubt (ohne Verletzung!). Wir arbeiten prozessorientiert und entdecken im Spiel auf der Bühne Überraschendes und Ungeahntes. Dabei lernen die SchülerInnen völlig neue Facetten ihrer Persönlichkeit kennen. Sie entdecken eigene Handlungsmuster und Prägungen, verarbeiten dabei mitunter auch tief liegende Konflikte und öffnen neue Handlungsspielräume.

Intellektualität und Sprachkompetenz
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensthemen, gesellschaftlichen Verhältnissen, Räumen und Situationen entwickeln unsere SchülerInnen, improvisierend und/oder durch Regie angeleitet, kritisches (Sprach-)Bewusstsein. Das kreative Spiel mit Perspektiven, mit verbalen und nonverbalen Sprachhandlungen setzt intellektuelles Potential frei. Die Reflexion des (Bühnen-)Geschehens ist ein weiterer Baustein dieses Fachs.

Prof. Eder, Prof. Thorwartl


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