Faces of the Heart 2018



Dieses Jahr wurde uns die großartige Möglichkeit geboten, am internationalen Schüler- Netzwerk-Treffen, bestehend aus 148 Schulen und 30 Ländern „Faces of the Heart“ 2018 in Frankreich teilzunehmen, bei dem Schülerinnen und Schüler austauschähnliche Erfahrungen sammeln können. Das Ziel dieser Organisation ist es, das Sacré Coeur-Netzwerk besser kennenzulernen und ihm zu dienen, neue Freundschaften zu schließen, unser Erbe zu feiern, Diskussionen über globale aktuelle Themen und Möglichkeiten zu führen, mit Gleichaltrigen aus aller Welt zusammenzuarbeiten und Neues dazuzulernen. Vertreten waren 27 Sacré Coeur Schulen und 16 Länder. In diesen zwei Wochen haben wir uns vor allem mit dem Thema „Education for a better world“ auseinandergesetzt. Mittels Arbeit an aktuellen Themen, in der Konfrontation mit neuen Perspektiven, im Ideenaustausch, in der Diskussion von Lösungen und im Produzieren von multimedialem Material haben wir die positiven und negativen Aspekte dieses globalen Themengebiets erarbeitet.

Ohne zu wissen, was uns erwarten würde, sind wir diese Reise angetreten und wurden warmherzig mit offenen Armen empfangen. Das Einander-Kennenlernen erfolgte in rasch. Es gab niemanden, der ausgeschlossen wurde. Wir bildeten nicht nur eine Gemeinschaft, sondern waren bald eine Familie. Unsere gemeinsame Reise begann in Paris: Auf den Spuren von Madeleine-Sophie besuchten wir zuerst das Rodin-Museum, das 84 Jahre lang das Haus des Sacré Coeur war, dann die Kirche Saint François-Xavier, das Restaurant La Coupole, Montmartre und die Basilik du Sacré Coeur.

Joigny zu besuchen war der wichtigste Punkt unserer Reise. Die Schwestern im Barat- Zentrum begrüßten uns herzlich und mit großer Freundlichkeit. In der Ruhe der Umgebung ergab sich für uns die Möglichkeit, uns mit der Jugendzeit unserer Gründerin zu beschäftigen. Spaziergänge in den Weinbergen, der Besuch ihres Hauses und ihrer Stadt, brachten uns Madeleine-Sophie näher. Man kann ihr nicht genug danken. Denn ihr ist es zu verdanken, dass wir zusammengekommen sind, sie ist es, die uns alle vereint. Der Ort war den Gedanken und dem Beten förderlich.

Nantes war der Ort, an dem wir die meiste Zeit verbrachten, um uns mit dem Thema des Projektes auseinanderzusetzen. Dort wurde uns durch das enge Zusammenleben im Internat bewusst, dass wir zu einer richtigen Familie geworden sind, auf einander Acht geben und einander respektieren. Um die Zusammengehörigkeit der internationalen Sacré Coeur Schulen zu verbessern, haben wir in Arbeitsgruppen verschiedene Internetplattformen entwickelt, die uns ermöglichen, weltweit über wichtige globale Themen zu diskutieren und zu kommunizieren. Um einander nicht zu vergessen, tauschten wir Souvenirs der jeweiligen Schulen aus, die wir bis heute noch bei uns tragen.

Diese Reise war eine einzigartige Gelegenheit, eine völlig neue Kultur, neue Menschen, sich selbst und Schülerinnen und Schüler aus anderen Sacré Coeur Schulen besser kennen zu lernen und den Schritten Madeleine Sophie Barats zu folgen, einen Einblick in ihr Leben zu bekommen und eine Gemeinschaft zu werden. Wir hatten allesamt unheimlich viel Spaß und kehrten mit unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen nach Wien zurück, für die wir unserer Schule und dem Organisationsteam sehr dankbar sind.

Lidia Galuszka & Natalie Savic